Wissenswertes rund ums Babyschwimmen

  • Gitti
  • 12. June 2014 11:17
  • Blog

Bei Babys sind die Muskeln und Gelenke in den ersten Lebensmonaten schwach entwickelt, viele Bewegungen fallen ihnen schwer. Nicht so im Wasser. Hier sind sie durch den Auftrieb des Wassers weitaus beweglicher und können sich sehr viel einfacher fortbewegen. Was Eltern über das Babyschwimmen wissen sollten, erfahren sie hier.

Schwimmen fördert die Koordinationsfähigkeiten

Laut einer wissenschaftlichen Studie der Universität Köln fördert der Schwimmunterricht für Babys die Körperkoordination. Beim Schwimmen werden die motorischen Fähigkeiten und der Gleichgewichtssinn geschult. Darüber hinaus haben die ersten Schwimmstunden auch einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und sind dadurch weniger anfällig für Infekte.

Die ersten Stunden beim Babyschwimmen sind ungewohnt und sehr aufregend für die Kleinen. Eine fremde Umgebung, viele Menschen und Geräusche verursachen zunächst den Reflex, sich an die Mutter zu schmiegen. Der Kursleiter erklärt den Eltern, wie sie ihr Baby am besten im Wasser halten und begleiten, um es zu beruhigen und gleichzeitig an das kühle Nass zu gewöhnen. Und nach ein paar Stunden werden die Kleinen immer selbständiger und agiler im Wasser.

Babyschwimmen nicht mit Schwimmunterricht verwechseln

Das Babyschwimmen hat mit dem Schwimmunterricht für Kinder wenig zu tun. Es geht hier nicht darum, dass die Neugeborenen schwimmen lernen sollen, sondern dass die Kleinen Spaß am gemeinsamen Planschen und Bewegen im Wasser entwickeln. Zu richtigen motorischen Schwimmbewegungen sind Kinder erst ab einem Alter von vier bis fünf Jahren in der Lage. Doch kann es nicht schaden, Kindern früh das Element Wasser näher zu bringen. Erfahrungen zeigen: Oft lernen diese Kinder das richtige Schwimmen schneller. Anfangen kann man mit den ersten Schwimmstunden ab einem Alter von drei Monaten. Die meisten Kinder können dann ihren Kopf schon etwas halten und sind nicht mehr so anfällig für Infekte.

Wie ein Fisch im Wasser

Das Babyschwimmen zieht viele positive Effekte nach sich. Es erleichtert den Kleinen nicht nur das Lernen anderer Bewegungsabläufe, sondern übt auch das Bewegen in bisher unbekannter Umgebung. Darüber hinaus gelingen im Wasser die Bewegungen fast wie von selbst, zu denen Babys „an Land“ noch nicht fähig sind, und die neuen Erdenbürger tun gleichzeitig schon etwas für ihre Gesundheit.

Bildquelle: Fotolia, fotorena.de, 15770576

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